EVALUATION CONFERENCE ON PRACTICE-BASED Research IN ART & DESIGN, english (for german version see below)

Artistic Research and Practice-Based Design Research represent two fields of discourse that offer numerous approaches within their thematic orientation. The conference leaders made ​​it their mission to highlight methodology and its specific characteristics compared to science, and to discuss ways of translating Artistic Research into other disciplines.

The aim is a concretion regarding the content of the Ph.D. graduate program Art and Design / Fine Arts / Media Arts, as well as a demarcation to research priorities of other high school sites with an emphasis on Artistic Research and / or Practice-Based Design Research.

As a stakeholder, speaker or participant, you have contributed significantly to the success of this conference and to a differentiation of the fields of discourse. Therefore it is very important for us to hear your feedback, on both the content and the methodological orientation of the conference, as well as the quality of discourse and organizational aspects. We are grateful for your ideas, suggestions for improvement and your position on the discourse. We hope this will inspire a continuation of the discourse and help us recognize potential challenges. This blog also aims to provide a potential forum for networking on a national and international level. Below we have collated a catalogue of questions that you might want to use flexibly as an inspiration to reflect on the conference.


     The Organizing Team

 

 

Evaluation

On thethematic focusof the conference

What expectations did you have about attending the conference here in Weimar?

What is your professional background or special interest in connection with this conference?

What were your thematic priorities for deciding which type of events to attend?

In regards to discourse, what levels have been touched on appropriately, and what levels have been neglected from your perspective?

What did you personally gain and take away from the discourses you have attended?

On your personalposition

What is your positionon establishing Artistic Research and / or Practice-Based Design Research in an academic context?

What prospects do you personally associate with the respective research and development focuses?

What expectations and requirements do you associate with a doctoral graduation for artists and designers?

The network

Do you see a need for a network of national and international doctoral programs for artists and designers?

What are your expectations and requirements towards developing a network?

What status should the cooperation with scientific doctoral programs have?

Do you have any suggestions or proposals for the development of a network with an institution or programme? Tell us about it!

Methodologicalapproachofthe conference

How do you rate the structure and dramaturgy of the conference?

In your view, were the discourses and their format adequately prepared and moderated?

Do you consider the separation of discourses of Artistic Research versus Practice-Based Design Research as essential or do you see a conjunction between the two research fields?

How important was the presentation of scenarios by Ph.D.-doctoral students for you personally?

On organizational aspects

How do you rate the organization of the conference?

How satisfied were you with catering, technical equipment, time for breaks and individual talks?

Did you have to face any unexpected problems? If so, what happened?

Suggestions and critical comments

Please let us know any suggestions and critical comments you would like us to consider in regards to content, method and organisation of the conference!

 

Der Text stirbt nicht aus

Ich arbeite an einer Promotion im Fach Designgeschichte, die ich an der Bauhaus-Universität schreiben darf – eine klassische Nur-Text-Promotion mit Illustrationen ohne eigene gestalterische Arbeit. Sie erforscht das Konsumgüterdesign der 30er Jahre. Dennoch wollte ich in Weimar mehr über praxisbasierte Forschung und implizitesWissen zu erfahren, um den Prozess des Gestaltens, den ich in meiner Arbeit rekonstruieren muss, besser zu verstehen. Mir ist verständlicher geworden, wie Künstler oder Designer sich ihrem Gegenstand nähern, Lösungen für wicked problems entwickeln – durch Materialerfahrungen, Experimente, Exkursionen, Sichten älterer künstlerischer Arbeiten, Inspiration. Das ist eine Bereicherung unserer Zugänge zur Welt.

Besonders gefallen hat mir der Workshop mit Michael Hohl, University of Huddersfield, der mehr ein Vortrag war. (What Is practice-led research in art and design?)  Hohl besteht darauf, dass jeder PhD seine Referenz in der Forschung und Lehre seiner Disziplin haben muss. Kunst und Design sind keine Ausnahme. Hohl plädiert für ein strukturiertes, gut dokumentiertes und intersubjektiv vermittelbare Vorgehen, außerdem für das Arbeiten mit Texten. Ich teile seine Meinung, dass es darum gehen soll, Wissen und Methoden bereitzustellen, die in einem akademischen Kontext vermittelbar sind.

Vor einiger Zeit hat der belgische Philosoph Dieter Lesage in e-flux veröffentlicht hat (The Academy is Back: On Education, the Bologna Process, and the Doctorate in the Arts) und später auch bei einem Vortrag in Weimar („On supplementality“) eine gegenteilige Position vertreten. Er wünscht sich, dass endlich das künstlerische oder gestalterische Werk vom lästigen Anhang des Textes, dem „Supplement“ befreit wird und für sich sprechen darf. Aber. Spricht es auch, im Sinne eines akademischen Sprechens? Hohl mag autoritärer und in den Augen vieler Studierender unattraktiver klingen als Lesage. Aber sein Ansatz könnte einer freien, diskursiven Gesellschaft angemessener sein.

Kay Meiners

Organisation

Professor Krippendorff mit einer Hand in der Tasche auf dem Rand des Podiums sitzend inhaltslos und improvisiert vorzustellen, kann man schlicht als unbeholfen abtun.

Aber jeden Vortrag ohne erkennbaren Grund 20 Minuten verspätet zu beginnen nur um dann den Vortragenden schroff ins Wort zu fallen, oder zur Seite zu schieben, damit sie bitte pünktlich enden mögen - nur um die darauffolgenden Vorträge wieder 20 Minuten verspätet zu beginnen - ist ein ewiger Kreislauf an Unprofessionalität, Unhöflichkeit und obszöner Rohheit, der peinlich ist und mit etwas Anstand zu vermeiden gewesen wäre.

EVALUATION CONFERENCE ON PRACTICE-BASED RESAERCH IN ART & DESIGN

Künstlerische Forschung und praxisbasierte Designforschung stellen Diskursfelder dar, die in ihrer inhaltlichen Ausrichtung eine Vielfalt an Zugängen eröffnen. Die Konferenzverantwortlichen haben es sich zur Aufgabe gemacht, das methodische Moment in seiner Spezifik gegenüber dem wissenschaftlichen herauszustellen und Übersetzungsmöglichkeiten in andere Disziplinen zu diskutieren. Mit dieser thematischen Fokussierung wird eine inhaltliche Konkretion des Ph.D.-Promotionsprogramms Kunst und Design/ Freie Kunst/ Medienkunst ebenso erzielt, wie eine differenzierte Abgrenzung zu Forschungsschwerpunkten anderer Hochschulstandorte, die den Schwerpunkt auf Künstlerische Forschung und/ oder praxisbasierte Designforschung legen.

Sie haben mit Ihrer Expertise - ob als Mitverantwortlicher, als Referent/in oder Teilnehmende/r - wesentlich zum Gelingen dieser Konferenz und zur inhaltlichen Ausdifferenzierung der Diskursfelder beigetragen. Vor diesem Hintergrund ist es uns ein großes Anliegen, eine Rückmeldung von Ihnen zu erhalten, die sowohl die inhaltliche wie methodische Ausrichtung der Konferenz, die Qualität der Diskurse sowie die organisatorischen Rahmenbedingungen betreffen. Gern sind wir für Anregungen, Kritiken aber auch inhaltliche Positionierungen dankbar, die den Diskurs erweitern und Problemsituationen erkennen helfen. Zudem möchten wir mit diesem Blog Potentiale der Vernetzung der Diskurse auf nationaler wie internationaler Ebene fruchtbar machen. Die nachfolgenden Fragen sind weniger als Leitfaden, sondern als Anregungen und Impulse zu verstehen, die Konferenz kritisch-reflexiv in den Blick zu nehmen.

Das Organisationsteam

Evaluation

Zur inhaltlichen Ausrichtung der Konferenz

Mit welchen Erwartungen haben Sie den Besuch der Konferenz hier in Weimar verbunden?

Vor welchem fachlichen Hintergrund haben Sie diese Konferenz besucht?

Nach welchen inhaltlichen Schwerpunkten haben Sie die Veranstaltungsformate gewählt?

Welche Diskursebene sind aus Ihrer Perspektive angemessen oder auch zu wenig zur Sprache gekommen?

Welchen Ertrag entnehmen Sie persönlich dem Diskursverlauf in den von Ihnen besuchten Veranstaltungen?